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Sport

Allgemeine Begriffsdefinition:

Der Begriff Sport umfasst sämtliche Formen von Bewegung-, Spiel- und Wettkampfarten, die in den meisten Fällen mit körperlicher Aktivität verbunden werden. Menschen, die als Hobby und in ihrer Freizeit Sport betreiben werden auch als Hobby- bzw. Freizeitsportler bezeichnet. Athleten sind jene Sportler, die Sport auf Wettkampf- und Leistungssportniveau betreiben. An Universitäten werden die akademischen Fachrichtungen Sportwissenschaft und Sportmedizin gelehrt. Sport zählt zu einer der zehn Säulen der modernen Gesellschaft.

Sport und Schlaf:

Sport ist zwar ein guter Weg, um Stress abzubauen sowie sich zu entspannen und so den regenerativen Schlaf zu fördern, allerdings kann körperliche Bewegung am Abend auch zu Schlafstörungen führen. Daher sollte man etwa 2 bis 3 Stunden vor dem Zubettgehen kein Sport mehr treiben. Der Abstand zwischen Sport und dem Zubettgehen ist ein individueller Zeitraum und wird stark von der innerlichen Uhr sowie der allgemeinen körperlichen Verfassung geprägt. Der Körper benötigt nach einem intensiven Training genügend Zeit, um wieder in die Ausgangslage zu gelangen und herunterzufahren.

Der erholsame Schlaf ist gerade für Sportler sehr wichtig, da hier auch die körperliche Regeneration in der Tiefschlafphase stattfindet. Ebenso werden in dieser Phase Wachstumshormone ausgeschüttet, die zu Gewebereparaturen und Knorpelmasseaufbau benötigt werden. In den Traumphasen werden zudem Koordinationsprozesse und antrainierte Fähigkeiten gefestigt. Zu wenig Schlaf verringert zudem die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Letztere wird für die Zielfokussierung und Konzentration während eines Wettkampfes benötigt.

Sport und Schlafcoaching:

Die sportlichen Leistungen können mit dem richtigen Schlafcoaching verbessert werden. Hierzu sind vor allem Qualität und biologischer Rhythmus wichtig. Die innere Uhr des Sportlers bestimmt, wann der ideale Zeitpunkt ist. Auf Basis von Schlafmessungen konnte festgestellt werden, dass die Regenerationszeit bei Sportlern meist zwischen 23.00 und 06.30 Uhr liegt. Eine wichtige Schlüsselrolle spielt hierbei die Regelmäßigkeit, denn jede Abweichung und Veränderung führt zu einer verminderten Schlafqualität.

Nicht nur die Leistung bei Sportlern ist messbar, auch Veränderungen durch einen gesunden Schlaf. In Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass der gesunde Schlaf sich positiv auf die Muskelkraft, Regenerationszeit, Bewegungsabläufe aber auch Koordination auswirkt. Ebenso wird die Gesundheit des Sportlers durch den gesunden Schlaf verbessert und gestärkt. Besonders für Sportler ist das Wechselspiel von Erholung und Aktivität sehr wichtig.

Sport und Essen:

Egal ob Freizeitsportler oder Athlet, auf die richtige Ernährung sollte geachtet werden. Fettverbrennung, Leistungssteigerung oder Muskelaufbau kann nur funktionieren, wenn man sich gesund und ausgewogen ernährt. Trainieren auf leeren Magen ist dabei wenig hilfreich, man kann nicht die volle Leistung abrufen. Ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht, da die Muskelspannung wird nicht aufrechterhalten werden kann. Eine Unterzuckerung und Schwächezustand sind die Folgen. Nach dem Sport benötigt der Körper die richtigen Nährstoffe. Diese helfen ihm dabei besser und effektiver zu regenerieren und besser zu schlafen. Ein gesundes und ausgewogenes Essverhalten fördert den gesunden und regenerativen Schlaf.

Sport und Regeneration:

Generell unterscheidet man hier zwischen einer aktiven und einer passiven Regenerations- und Erholungsphase. Die aktive Erholungsphase tritt direkt nach der Belastungsphase ein. In der sogenannten Cool-Down-Phase werden alle Kreislauffunktionen herunter gefahren, wobei der Körper versucht, schnellstmöglich wieder in seinen Ausgangszustand zu gelangen. Hingegen erfolgt der passive Erholungsprozess begleitend zum Sport und kommt ergänzend zum Einsatz, beispielsweise durch Saunagänge, Massagen, Wasserwanderungen oder eben Schlaf.

Schlaf bildet eine der lebenswichtigsten Energietankstellen für den Körper. In den einzelnen Schlafphasen durchläuft der Körper zahlreiche Prozesse, die zur regenerativen Erholung und Reparatur von kleinsten muskulären Verletzungen beitragen.

Sport und Alltag:

Die Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich über die letzten Jahrhunderte stark verändert. Weg von der körperlichen, aktiven Arbeit, hin zu einer sitzenden Tätigkeit. Durchschnittlich sitzen Personen zwischen 18 und 35 Jahren bis zu 9,6 Stunden pro Tag. Um für genug Ausgleich zu sorgen, rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu 150 Minuten sportlich, leichter Aktivität in der Woche oder 75 Minuten hoch intensiviertem Training.