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Das afrikanische Land Benin leidet tagtäglich an Stromausfällen. Das Stromnetz des westafrikanischen Staates wird durch seine Nachbarländer gespeist. Die Distanzen sind leider so groß, dass dessen Stabilität sehr darunter leidet und immer wieder der Strom wegbleibt. Auch die Studierenden der FH mussten dieses Problem immer wieder selbst erfahren. Gleichzeitig hat allerdings der afrikanische Staat ein hohes Potential hinsichtlich erneuerbarer Energien. Aufgrund dessen schlechten wirtschaftlichen Lage und gleichzeitig dem Fehlen an nötigem Knowhow kann dieses Potential aber leider nicht richtig ausgeschöpft werden.

Photovoltaikanlage für Universität

Aus diesem Grund haben fünf Studenten der Fachhochschule Vorarlberg entschlossen, sich in Benin zu engagieren. Der Plan: Der Bau einer Photovoltaikanlage vor Ort, um Stromausfälle an der Universität École Polytechnique d'Abomey Calavi in Benin überbrücken zu können. Gleichzeitig sollen die Studenten der Universität vor Ort das technische Knowhow erlernen und sich mit dem Wartungsprozess auseinandersetzen. So sind diese nicht auf die Hilfe von anderen Ländern angewiesen und können auch in Zukunft ihr erlerntes Wissen für weitere Projekte umsetzen. SAMINA unterstützt das wichtige und nachhaltige Projekt der Studierenden des Masterstudienganges Energietechnik und Energiewirtschaft als Sponsor und hofft damit, einen wichtigen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit und Entwicklung zu leisten.

Fertigstellung im Herbst

Die für die Studenten abenteuerliche Reise brachte auch einige Schwierigkeiten mit sich, nachdem das Material aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse nicht pünktlich in Benin ankam. Das spornte die jungen Leute aber nur weiter an, kreative Lösungen zu finden und in kurzer Zeit wurden schon die ersten alternativen Lösungsansätze gefunden. Leider konnte das Projekt aufgrund der fehlenden Tragfähigkeit des Wellblechdachs für die Photovoltaikanlage nicht beendet werden. Aber auch hier ließen sich die Studenten nicht unterkriegen, fanden Lösungen und planen die Photovoltaikanlage bei einem erneuten Besuch Ende Sommer/Anfang Herbst fertigzustellen. Wir wünschen den Studenten der Fachhochschule Vorarlberg viel Erfolg beim zweiten Anlauf!