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Vollmond

Vollmond allgemein:

Von einem Vollmond spricht man dann, wenn sich die Erde zwischen die Achse von Sonne und Mond schiebt. Sonne und Mond stehen aus Sicht der Erde in entgegengesetzte Richtungen. Dabei befindet sich der Mond meist leicht unter oder über der Erdumlaufsbahnebene (Ekliptik). Befindet sich der Mond genau auf Höhe der Ebene, so kommt es zu einer Mondfinsternis. Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, so spricht man von einem Neumond. Hier kann es zu einer Sonnenfinsternis kommen.

Weltweit findet zum selben Zeitpunkt die Phase des Vollmondes statt, jedoch aufgrund der verschiedenen Zeitzonen auch verschiedene Uhrzeiten entspricht. Bei Vollmond erlangt der Mond die maximale Helligkeit. Im Vergleich ist das Sonnenlicht jedoch rund 400.000 Mal so hell, wie die maximale Leuchtkraft des Vollmondes. Jedoch schwankt aufgrund der elliptischen Umlaufbahn von Mond und Erde die Helligkeit des Vollmondes. Befindet sich die Erde besonders nahe an der Sonne (Perihel) und der Mond gleichzeitig besonders nahe an der Erde (Perigäum), so leuchtet der Vollmond rund 22 % heller.

Vollmond und seine Bezeichnungen:

Medien bezeichnen den Mond, wenn er in seiner Perigäum-Phase steht, als Supermond. Von einem Blue Moon spricht man dann, wenn ein zweiter Vollmond in einem Monat oder ein dritter innerhalb einer Jahreszeit eintritt. Im August bezeichnet man den Vollmond auch gerne als Erntemond. Früher waren aufgrund des sehr flachen Verlaufs über dem östlichen Horizont und somit der Verschiebung des Mondaufganges, lange Erntearbeiten am Abend möglich. Der Erntemond symbolisiert auch gleichzeitig den Herbstbeginn.

Mondphasen:

Die sich verändernden Lichtgestalten des Mondes bezeichnet man auch als Mondphasen, welche sich in 4 Viertel einteilen lassen und ca. 1 Woche anhalten. Die Hauptphase des Mondes werde in Voll- und Neumond sowie zu- und abnehmender Mond unterteilt. Während der ersten Hälfte der Nacht sowie am frühen Abendhimmel ist der zunehmende Mond gut erkennbar. Hingegen erleuchtet der abnehmende Mond meist den Morgenhimmel. Tritt der Mond in das erste bzw. ins Ende des letzten Viertels, so erscheint dieser als Mondsichel. Die Mondsichel nach dem Neumond am Abendhimmel wird auch als Neulicht bezeichnet. Sie erscheint dann als sehr schmale Mondsichel. Als Altlicht hingegen bezeichnet man die Mondsichel am Morgenhimmel bei ihrer letzten Sichtbarkeit vor dem Neumond. Durchschnittlich benötigt der Mond rund 29,53 Tage um die Erde zu umrunden und wieder in dieselbe Stellung zur Sonne zu kommen. Diese Umrundung wird auch als synodischer Monat bezeichnet. Früher wurden die Mondphasen auch als Wadel bezeichnet.

Häufig werden irrtümlich die Gezeiten (dabei handelt es sich um die periodische Wasserbewegung der Meere und Ozeane) alleine der Mondgravitation zugeschrieben. Vielmehr handelt es sich jedoch dabei um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, nämlich der Sonnengravitation, sowie der Mondgravitation, als auch die Zentrifugalkraft der des Baryzentrums (Erd-Mond-Massenmittelpunkt).

Mond allgemein:

Beim Mond handelt es sich um eine passive Lichtquelle. Darunter versteht man, dass er lediglich das aktive Licht der Sonne streut. Dazu muss die Mondoberfläche von der Sonne beleuchtet werden. Eine nicht beleuchtete Mondoberfläche ist somit theoretisch nicht sichtbar. Allerdings wird diese durch die Tageseite der Erde erleuchtet und ist oftmals als Erdschein erkennbar. Zudem wird die erdzugewandte Mondseite durch das gebrochene Licht leicht angeleuchtet. Der Vollmond ist dadurch auch bei der Mondfinsternis minimal sichtbar und erleuchtet kupferfarben. Der Zeitpunkt des Mondauf- und untergangs hängt von den Jahreszeiten ab. Auch geht der Mond bei Neumond immer am Morgen gemeinsam mit der Sonne auf und abends gleichzeitig unter. Nach der Neumondphase verschieben sich die Zeiten des Auf- und Unterganges um durchschnittlich rund 50 Minuten pro Tag. Bei Vollmond ist der Mond während der ganzen Nacht gut sichtbar.

Vollmond und Schlaf:

Die Wissenschaft war sich lange Zeit uneinig darüber, ob und wie der Vollmond einen Einfluss auf den Schlaf hat. Mittels einer Datenanalyse war es dann Schweizer Forschern gelungen, nachweislich aufzuzeigen, dass sich Vollmond und Schlaf bedingen. Per Studie wurde festgehalten, dass die Schlafdauer bei Vollmondnächten wesentlich kürzer ausfiel und auch die Schlafqualität darunter litt. Die Forscher machten mitunter die Hormone dafür verantwortlich. Der Melatoninspiegel ist bei Vollmond niedriger. Auch wurden die Mondphasen bei der Studie berücksichtigt. Auf Basis alter Studien konnte so festgestellt werden, dass hier eine Korrelation besteht und Probanden bei Vollmond um rund 5 Minuten länger benötigten, um einzuschlafen und generell schlechter schliefen.